Chronologie und Fakten

ca. 1980: erste Planungen im Rahmen der
Ortsumgehung Bad Salzungen ab Wohngebiet 101
1991: neue Linienbestimmung
15.04.1994: Der Thüringer Minister für Wirtschaft und Verkehr, Dr. Jürgen Bohn teilt mit:
Für den gesamten Teil der B62
von Bad Salzungen bis hinter Leimbach ist die Finanzierung abgesichert.
27.07.1995 Bürgerversammlung in der Gaststätte "Ullrich" in Kaiseroda. Der Leiter des Straßenbauamtes Meiningen, Herr Heß stellt die Panungsunterlagen für den 3. und 4. Bauabschnitt vor.
(3.BA: Langenfelder Kreuzung bis Herkules, 4.BA bis einschl. Hämbacher Kreuz)
29.06.1996: Änderungen und zusätzliche Kostenprüfungen verlängern die Planungszeit
24.04.2000: Richard Jung und Walter Göpfert sprechen persönlich mit
Thüringens Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel, der sich auf Wahlkampftour in Bad Salzungen aufhält. Er verspricht in der Sache B62 Unterstützung.
27.07.2001: Durch den Bad Salzunger Bürgermeister Seidler werden Informationen des Straßenbauamtes mitgeteilt: Der 4. Bauabschnitt Ortsumgehung Leimbach bis Hämbacher Kreuz wird im August ins Planfeststellungsverfahren übernommen mit dem Ziel eines Baubeginn nächsten Jahres.
Juli 2001: Der MDR dreht einen Beitrag für hier um vier in Kaiseroda
27.02.2002: Der Präsident der Thüringer Straßenbauämter, Knackstedt teilt mit: Baubeginn für die Ortsumgehung Leimbach soll frühestens 2004 sein.
11.10.2002: Lutz Irmer stellvertretender Abteilungsleiter Verkehr/Straßenbau im Thüringer Wirtschaftsministerium teilt mit: Nach Fertigstellung der B62 bis Abzweig Herkules, werde es nahtlos weiter nach Hämbach gehen.
01.09.2005: Der Thüringer Verkehrsminister Andreas Trautvetter teilt mit: der 3. Bauabschnit der B62 Langenfelder Kreuzung bis Herkules wird 2007 fertiggestellt. Von dort bis Hämbacher Kreuz geht es 2007 weiter.
27.09.2005: Richard Jung wendet sich an den Bürgerbeauftragten des Freistaates Thüringen, Dr. Karsten Wilsdorf. Antwort: Das Planfeststellungsverfahren wird Ende 2006 / Anfang 2007 eingeleitet.
09.12.2005: Die zuständige Sachbearbeiterin des Straßenbauamtes Südwestthüringen, Frau Kügler legt im Gemeindeamt Leimbach die Pläne zur Ortsumfahrung Leimbach-Kaiseroda vor.
Sie berichtet:
Das Planfeststellungsverfahren wird Ende 2006 / Anfang 2007 eingeleitet. 2008 könnte mit der Bauausführung begonnen werden.
02.03.2006: Die Straßendecke der Ortsdurchfahrt Leimbach besteht nur noch aus Flicken und Löchern. Auf Einladung der BI macht sich Herr Hoppe, zuständiger Mitarbeiter des Th. Ministeriums für Bauwesen und Infrastruktur an diesem Tag ein Bild der Lage und verspricht Abhilfe. Herr Weltzin vom Straßenbauamt Zella-Mehlis teilt mit: Wegen der in Aussicht stehenden Ortsumfahrung werden keine grundlegenden Sanierungsarbeiten an der Ortsdurchfahrt vorgenommen. Die Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes ordnet Tempo 30 für den gesamten Ort an.
Sommer 2006: das Straßenbauamt lässt die Ortsdurchfahrt der B62 komplett abfräsen und wieder 2-schichtig mit Bitumenbelag versehen.
02.02.2007: Gegen 13 Uhr fährt ein 40-Tonnen-Lastzug über die Bushaltestelle in das Wohnhaus Salzunger Str. 70. Der Fahrer konnte erst nach stundenlangen Arbeiten der Rettungskräfte geborgen werden. Außer dem Fahrer des LKW´s wird dabei glücklicherweise niemand ernsthaft verletzt. Das Wohnhaus erleidet Totalschaden und muß abgerissen werden.
12.02.2007: Nach Anfrage an den Bundesverkehrsminister Tiefensee bekommt die BI mitgeteilt:
Das Planfeststellungsverfahren wird voraussichtlich im 2.Quartal 2007 eröffnet. Das Gleiche teilt uns Herr Irmer vom Th. Ministerium für Bau und Verkehr mit.
Mai 2007: Eröffnung des 3. Bauabschnittes bis Herkules-Markt
13.10.2008: Das Mitglied des Verkehrsausschusses des Bundestages, Ernst Kranz teilt mit: im 1.Halbjahr 2009 soll das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden, damit könnte 2010 mit den Bauarbeiten begonnen werden.
19.03.2009: Nach Anfrage der BI an den Th. Verkehrsminister Wucherpfennig wird mitgeteilt: Es ist geplant das Planfeststellungsverfahren noch 2009 einzuleiten. Die BI beschließt den Unmut auf die Straße zu tragen.
17.08.2009: Zur Wahlkampfveranstaltung der CDU mit Dieter Althaus auf dem Salzunger Marktplatz erscheinen die Leimbacher Bürger mit Transparenten. Die Polizei versucht die Entfaltung der Transparente zu verhindern. Es kommt zum Gespräch mit Dieter Althaus. Er lädt die Bürgerinitiative zu einem Termin mit Lutz Irmer ein.
25.09.2009: Die erste durch die Bürgerinitiative organisierte Straßensperrung findet in Kaiseroda statt. Dieses wird bis heute fortgesetzt.
01.03.2010: Das Planfeststellungsverfahren wird mit der Planauslegung vom 1.3. - 31.3. eröffnet.
07.04.2010: Der Gemeinderat billigt einstimmig die Stellungnahme der Gemeinde zum Planfeststellungsverfahren der B 62.
April 2010: Ein Gemeinderat der freien Wähler sammelt auf selbstgefertigten Vordrucken Unterschriften von Leimbacher und Bad Salzunger Bürgern gegen die Umgehungsstraße und sendet diese als Einwendungen an das Landesverwaltungsamt.
03.05.2010: Das Planfeststellungsverfahren wird als einziges in Thüringen, vielleicht sogar in der Bundesrepublik, ein zweites Mal mit einer Planauslegung vom 03.05. bis 02.06. eröffnet.
05.05.2010: Auf Anfrage des 1. Beigeordneten der Gemeinde Leimbach, Herrn Senf, erklärt das Landesverwaltungsamt: Baubeginn ist für das Jahr 2012 vorgesehen. Nach Sichtung der eingegangen Einsprüche sind keine Besonderheiten zu erkennen, die eine Verzögerung für das Verfahren oder den Baubeginn bedeuten würden.
24.06.2010: Der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte beantwortet ein Schreiben der BI: Die Einwendungen machen Planänderungen notwendig, der Planfeststellungsbeschluß könnte 2011/2012 erfolgen. Der Baubeginn könnte dann ab 2013/2014 erfolgen.
05.06.2010: Die BI wendet sich an den Bindesverkehrsminister Dr. Ramsauer.
29.06.2010: Abstimmungsberatung des Straßenbauamtes Südwestthüringen mit den landwirtschaftlichen Betrieben die durch den Straßenneubau betroffen sind.
31.08.2010: Die BI wendet sich an die Thüringer Ministerpräsidentin Frau Lieberknecht.
29.09.2010: Zur Klärung der vorgebrachten Einwendungen wird durch das Landesverwaltungsamt ein Erörterungstermin durchgeführt.
28.10.2010: Die BI wendet sich an den Thüringer Innenminister Prof. Dr. Huber mit der Bitte zur Aufstellung von stationären Geschwindigkeitsmeßanlagen im Ortsbereich.
09.12.2010: Das Thüringer Innenministerium teil mit. Es gibt keine sachliche Begründung und keine rechtlich Möglichkeit zum Aufstellen von Geschwindigkeitsmeßanlagen in Leimbach.
31.03.2011: Da Landesverwaltungsamt beabsichtigt eine weiteres Planauslegungsverfahren durchzuführen.
09.06.2011: Auf Drängen der Bürgerinitiativen B62 Leimbach-Kaiseroda und Barchfeld-Immelborn werden wir gemeinsam mit den Bürgermeistern und dem Landrat zu einem Gesprächstermin in das Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr eingeladen. Zum Termin läßtsich der Minister wegen wichtiger Banktermine entschuldigen. Er wird durch die Staatssekretärin Frau Eich-Born vertreten. Der Sachstand wird erläutert: Planfeststellungsbeschluß noch 2011, jedoch keine Mittelbereitstellung für 2012. Frau Eich-Born versprach demnächst selbst in Kaiseroda die Situation in Augenschein zu nehmen.
Juni 2011: Immer mehr Anwohner stellen ihren Unmut mit Transparenten auf ihren Grundstücken dar.
17.06.2011: Der Landrat des Wartburgkreises, Herr Krebs, nimmt die Situation in Kaiseroda selbst in Augenschein. Sein Fazit: Gefahr im Verzug. Es wird ein Fernsehbeitrag vom SRF gedreht.
05.07.2011: Das Straßenverkehrsamt des Wartburgkreises, und die Polizeiinspektion Bad Salzungen besichtigen die Verkehrssituation in Kaiseroda um über die beantragten Fußgängerüberwege / Ampelregelung zu entscheiden.
Juli 2011: Am 22.07. und zur Demonstration am 29.07. werden Fernsehbeiträge für den MDR gedreht.
23.11.2011: Am 23.11.2011 trafen sich Vertreter der BI mit dem Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius in der Kirche Leimbach. Fazit des Ministers: Baurecht wird noch 2011 erteilt, es fehlen jedoch die Mittel für einen Baubeginn
12.12.2011: Baurecht wurde erteilt. Eine Finanzierung und damit ein Baubeginn ist nicht in Sicht.
24.02.2012: Die Bürgerinitiative macht zur Mitgliederversammlung der CDU Wartburgkreis auf die unerträgliche Situation an der B62 aufmerksam und erreicht ein Gespräch mit der Thüringer Ministerpräsidentin Lieberknecht.
27.03.2012: Vertreter der BI B62 besuchen den Ort Kallmerode im Eichsfeld, der sich in einer ähnlichen Verkehrssituation befindet wie Leimbach / Kaiseroda. Es wurden Erfahrungen mit der dort tätigen BI ausgetauscht, wie der Druck auf die Landesregierung erhöht werden kann damit über Verkehrsprojekte in Thüringen nach tatsächlichen Notwendigkeiten und nicht nach politischer Stammtischmanier entschieden wird.
04.05.2012: Im Karnevalsvereinshaus in Leimbach versammelten sich betroffener Anwohner der B62 von Leimbach und Kaiseroda. Bericht hier:
15.05.2012: Zum wiederholten Male sprechen Vertreter der BI mit Thüringens Verkehrsminister Carius (CDU). Im Hause des Erfurter Ministeriums gibt sich Carius kurz angebunden und ungehalten. Seine Kernaussage: Es ist die nächste Zeit kein Geld für Straßenneubauten vorhanden. Unter anderem darauf angesprochen, dass in seinem Wahlkreis gerade eine Straßenneubaumaßnahme beginnt, möchte der Minister das Gespräch abbrechen. Bericht hier:
31.08.2012: Erstmals erfolgt zu einer Straßendemonstration eine Vollsperrung der B62 statt der bisherigen halbseitigen Sperrungen.
20.09.2012: Die BI B62 hat auf ihrer Zusammenkunft die weiterhin unbefriedigende Entwicklung hinsichtlich der Realisierung der Umgehungsstraße 4.BA mit Anbindung Hämbacher Kreuz diskutiert. Dabei wurden noch einmal die Möglichkeiten der Gefahrenminderung ("Gefahr im Verzuge" waren die Worte des Landrates hierzu am 17.06.2011) beleuchtet. Die Forderungen sind: Generell Tempo 30 für beide Ortsdurchfahrten, der Fußgängerüberweg und der Bahnübergang in Leimbach müssen sicherer gemacht werden. Eine Veröffentlichung der Sicherheitsstudie der Bauhausuniversität vom Frühjahr 2011 ist dringend erforderlich.
16.10.2012: Beim Überqueren des Fußgängerüberweges in Leimbach wird eine Passantin von einem PKW erfasst und schwer verletzt.
22.10.2012: Schreiben mit unseren Forderungen gehen an Bundestagsabgeordneten Christian Hirte (CDU) und Landrat Reinhard Krebs.
25.10.2012: Vertreter der BI B62 sind im Büro der Straßenverkehrsbehörde des Wartburgkreises um die Protokolle der Verkehrsschauen einzusehen. Fazit: Die Verkehrsschau der Bundes- Landes- und Kreisstraßen des Wartburgkreises wird mehr als oberflächlich betrieben. Eine Betrachtung der Sicherheitslage der Radfahrer, Fußgänger und auch behinderter Verkehrsteilnehmer fand keinerlei Berücksichtigung.
30.10.2012: Vertreter der BI B62 konnten im Straßenbauamt Zella-Mehlis Einsicht in die von der Bauhausuniversität Weimar im Auftrag des Straßenbauamtes erstellten Bestandsaudit zur B62 nehmen. Die Studie, die dem Straßenbauamt nun schon 18 Monate vorliegt befürwortet Tempo 30 und führt viele gravierende Sicherheitsmängel an den Ortsdurchfahrten auf. Unter anderem den Fußgängerüberweg und den Bahnübergang.
29.11.2012: Bundestagsabgeordneter Christian Hirte teilt uns mit, dass das Straßenbauamt den Umbau des Fußgängerüberweges zur Lichtsignalanlage angeordnet hat und weitere Maßnahmen geprüft werden.
30.11.2012: Zur 13.Demonstration mit Sperrung der B62 werden nochmals die Sicherheitslage an den Ortsdurchfahrten thematisiert.
10.12.2012: Die von der BI geforderte Sonderverkehrsschau wird an der B62 durchgeführt. Vertreter der BI sind hierzu nicht eingeladen. Von den in der Sicherheitsstudie genannten Mängeln wird lediglich der Fußgängerüberweg zur Lichtsignalanlage umgebaut. Grundtenor der Veranstaltung: Keine Investitionen mehr in die Ortsdurchfahrt. Die Fußgänger müssen weiterhin ungesichert über das Schotterbett die Bahnlinie überqueren. Die Hauptforderung der Anwohner, Tempo 30, wird ebenfalls abgeschmettert.
März/April 2013: Auf Initiative der BI soll der Rückbau der Ortsdurchfahrt und wiederherstellen des dörflichen Charakters in die Dorferneuerungsplanung aufgenommen werden. (Dorferneuerungsprogramm 2014 - 2021)
April 2013: Die Fahrbahndecke der B62 ist an vielen Stellen schon wieder schwer geschädigt. Lärm und Erschütterungen nehmen zu.
29.04.2013: Am 29.04.2013 war ein Vertreter der BI B62 zu Gast zur Jahresversammlung der GSV - Gesellschaft für umweltgerechte Straßen. Es wurde ein Fachvortrag über den Bundesverkehrswegeplan 2015 gehalten. Fazit: Nach 2015 wird der Bund noch weniger in die Verkehrsinfrastruktur investieren. Auch bereits planfestgestellte Maßnahmen, die bis dahin nicht begonnen wurden, müssen sich einer erneuten Prüfung auf Realisierbarkeit unterziehen.
15.05.2013: Ab dem 15.05.2013 wurden für Bauarbeiten der Ortsnetzverkabelung die Gehwege in Kaiseroda gesperrt. Ohne die Gemeindeverwaltung und die Anwohner zu informieren wurde jeglicher Fußgängerverkehr an der B62 in Kaiseroda unterbunden.
August/Sept. 2013: Die Bürgerinitiative nimmt an vielen Wahlkampfveranstaltungen der etablierten Parteien teil und fordert die Unterstützung der Kandidaten
10.09.2013: Vertreter der BI sind nach längerer Pause wieder beim Landrat des Wartburgkreises zu Gesprächen. Die Straßenverkehrsbehörde des Landratsamtes lehnt weiterhin verkehrsregulierende Maßnahmen zum Lärmschutz, wie sie in anderen Landkreisen praktiziert werden ab. Die zur Begründung dienende Lärmberechnung wird trotz Verweis auf das Informationsfreiheitsgesetz nicht herausgegeben.
18.11.2013: Abermals ist eine Informationsveranstaltung beim Landrat des Wartburgkreises anberaumt. Anwesend sind neben den Bürgermeistern von Bad Salzungen, Barcheld/Immmelborn, und Leimbach, die Vertreter der Bürgerinitiativen B62 aus Immelborn und aus Leimbach. Einerseits wird die Antwort von Thüringens Verkehrsminister Carius auf die kürzlich durch den Kreistag beschlossene Petition zur B62 bekannt gegeben: Ein Umsetzungstermin für die geplanten Baumaßnahmen B62 ist wegen fehlender Finanzen nicht in Sicht. Andererseits teilt der Landrat den Informationsstand des Straßenbauamtes Zella-Mehlis mit: Die Ausschreibung für den 4.BA Leimbach-Kaiseroda soll noch im 2.Quartal 2014 und der Baubeginn Ende 2014 erfolgen.
20.11.2013: Eine Fußgängerbedarfsampel, für die von Seiten der Bürgerinitiative lange gekämpft wurde, kann in Leimbach an der B62 offiziell in Betrieb genommen werden.
03.01.2014: Zum 14. Mal sperren die Anwohner die B62 und demonstrieren auf der Straße
20.01.2014: Bei einem Treffen der BI B62 mit dem Landrat Herrn Krebs, berichtet Herr Lehniger vom Straßenbauamt Südwestthüringen, er erwarte mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Finanzierungszusage der Bundesministerien für Juni diesen Jahres. Damit könnte die vom Straßenbauamt vorbereitete europaweite Ausschreibung erfolgen und noch Ende 2014 mit den Arbeiten für das Brückenbauwerk über den Leimbachgrund begonnen werden.
19.03.2014: Auf unsere Anfrage schreibt das Bundesverkehrsministerium: "Zum jetzigen Zeitpunkt ist keine Aussage über Neubeginne von Baumaßnahmen möglich". (siehe Schriftverkehr)
10.04.2014: Die Sicherheitsstudie der Bauhausuniversität Weimar von 2011 über die B62 ist Thema einer Anfrage im Landtag. Es wird eingestanden, daß das Straßenbauamt nicht rechtskonform handelt wenn es seit 2011 die Studie nicht an die Bürgerinitiative herausgeben will. (siehe Schriftverkehr)
12.05.2014: Vertreter der Bürgerinitiative sprechen mit dem Thüringer Verkehrsminister Carius am Rande der "Fakt ist" Sendung des MDR -Fernsehens in Erfurt. Die Kernaussage des Ministers lautet: im Jahr 2014 ist keine Finanzierung in Aussicht, und damit kein Baubeginn möglich.
01.08.2014: Heute ist endlich der Bau der Ortsumgehung in greifbare Nähe gerückt. Die für den Bau notwendigen Mittel wurden bewilligt.
Weitere Informationen erhalten Sie auf www.thueringen.de
15.12.2014: Durch das Straßenbauamt Zella-Mehlis wurde der Auftrag für das erste Brückenbauwerk (Leimbachtalbrücke) erteilt. Auf der zukünftigen Baustelle sind die Baustraßen bereits eingemessen und markiert.
13.01.2015: Die Firma Glass Ingenieurbau Leipzig beginnt mit der Baustelleneinrichtung und der Baufelderschließung für den Bau der Leimbachtalbrücke.
April 2015: Erste Erdarbeiten zur Baustellenerschließung werden durchgeführt.
Mai/Juni 2015: Die Baustraßen werden erstellt und asphaltiert.
Juni 2015: Die Betonarbeiten für die Gründung der Brückenfundamente beginnen.
17.07.2015: Feierliche Grundsteinlegung für die Leimbachtalbrücke in Anwesenheit von Klaus-Martin Klein, Referatsleiter Bundesfernstraßen beim Bundesverkehrsministerium, Klaus Sühl, Staatssekretär beim Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Lndwirtschaft, Gerold Kirchner, Leiter des Straßenbauamtes Südwestthüringen, Klaus Bohl, Bürgermeister der Stadt Bad Salzungen, Vertretern der Gemeinde Leimbach, Mitgliedern der Bürgerinitiative „B62 Leimbach-Kaiseroda“ und Leimbacher Bürgern.
Juni – Dezember 2015: Der Brückenbau schreitet zügig voran. Beide Brückenrampen, alle Pfeiler, sowie zwei der insgesamt fünf Brückenfelder sind komplett fertig betoniert.
04.04.2016: Am westlichen Ende der Ortsumgehung (Hämbacher Kreuz) beginnen ebenfalls die Bauarbeiten.
12.04.2016: Das letzte Bauteil der Leimbachtalbrücke wird betoniert.
25.07.2016: Der Bundestagsabgeordnete Christian Hirte besichtigt den Baufortschritt an den Baustellen der Ortsumgehung.
18.11.2016: Der Kreisverkehr am westlichen Ende der Umgehungsstraße wurde fertiggestellt und ist ab heute voll befahrbar. Auch der Brückenbau im Leimbachtal ist beendet. Es laufen noch einige Rekultivierungs- und Wegebauarbeiten im Umfeld der Leimbachtalbrücke.
25.01.2017: Es wird bekannt, daß sich der Weiterbau der eigentlichen Strecke auf unbestimmte Zeit verzögern wird. Nachvollziehbare Gründe werden vom Straßenbauamt Südwestthüringen nicht genannt.
18.05.2017: Die Ausschreibung der Arbeiten für den Streckenbau der Ortsumgehung werden europaweit veröffentlicht.
20.07.2017: Die Submission (Angebotseröffnung) für den eigentlichen Streckenbau ist planmäßig erfolgt. Es gab ausreichend Angebote von Firmen, die über Referenzen von Bauvorhaben dieser Art verfügen. Die vorliegenden sechs Angebote werden nun auf sachliche und rechnerische Richtigkeit geprüft. Bei Einhaltung der vorliegenden Terminkette soll noch im Dezember 2017 der Auftrag für den Weiterbau erteilt werden.